Verkehrs-Tips

"Verkehrs-Tips"




Wer Schweden mit dem Auto besucht, dem wird die geringe Verkehrsdichte auffallen und das verleitet eventuell dazu, das Gaspedal etwas weiter durch zu treten.
Aber Vorsicht, bei Geschwindigkeits- und bei Alkoholdelikten kann das teuer werden.
Also haltet Euch lieber an die Bestimmungen.

Höchstgeschwindigkeiten in km/h

 
 

 

Pkw
Wohnmobil bis 3,5 t

Wohnmobil
über 3,5 t

Gespann

Motorrad

innerorts

 

50

50

50

 50

außerorts

70-90 (a)

80

80 (c)

70-90 (a,b)

Schnellstraßen

90-110 (a)

90

80 (c)

90-110 (a,b)

Autobahnen

110

 90

80 (c)

 110 (b)

 
 


(a) entsprechend der Beschilderung

(b) jedoch Motorrad mit Anhänger nur 80 km/h
(c) jedoch bei ungebremsten Anhängern Tempolimit von 40 km/h wenn:
     - der Anhänger beladen ist und sein zulässiges Gesamtgewicht 
       (lt. Kfz-Schein) die Hälfte des Leergewichts des Zugfahrzeugs übersteigt
    - der Anhänger leer ist und sein Leergewicht (lt. Kfz-Schein) die Hälfte des 
      Leergewichts des Zugfahrzeugs übersteigt



Blitzer stehen gut sichtbar am Strassenrand. Es sind schlanke graue bis blaugraue Säulen, keine Kästen wie bei uns. Meistens sind sie auch vorher angekündigt. Mobile Blitzer sind grundsätzlich angekündigt. Übrigens die Verkehrsüberwachung in Schweden trägt blaue Uniformen.

Die Promillegrenze liegt bei 0,2 Promille. Verstösse kosten 30 Tagessätze (ein Monatsgehalt) und Fahrverbot in Schweden(Führerscheinentzug), bei mehr als 1,0 Promille droht eine Gefängnisstrafe bis zu 2 Jahren.

Autobahnmaut gibt es in Schweden nicht. Aber bein Überqueren der Öresund-Brücke wird eine Gebühr fällig. Die Maut in Stockholm gilt nicht für Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen.

Parkverstösse von Ausländern werden in Stockholm in der Regel toleriert.

 

Ab dem 15.September 2008 gelten in Schweden neue Grenzen für Höchstgeschwindigkeit

Neben den heute gültigen Grenzen soll es dann auch Schilder mit 40, 60, 80, 100 und 120 km/h geben.

120 km/H statt noch 110 km/h wird allerdings nur auf einigen Autobahnstrecken erlaubt sein. Hauptsächlich soll mit Hilfe der neuen Schilder die Geschwindigkeit gedrosselt werden.

Der Generaldirektor des Zentralamtes für Strassen- und Verkehrswesen, Ingemar Skogö erklärte: "Das langfristige Ziel wird sein, auf stark befahrenen Straßen mit Gegenverkehr nur 80 km/h zuzulassen, denn das Risiko, bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben zu kommen, steigt je schneller man fährt."

Von der Neuerung verspricht sich das Amt, daß die Geschwindigkeit besser an die Straßenlage angepaßt sein wird und so das Fahren erleichtert. Die neuen Geschwindigkeitsgrenzen werden Berechnungen des Amtes zufolge dazu führen, daß jährlich 50 Menschen weniger im Straßenverkehr ums Leben kommen als heute.

Wer also gehofft hat, daß es zukünftig auf Schwedens Straßen schneller vorwärts geht, wird enttäuscht. Die Devise ist und bleibt: "Runter vom Gaspedal!"

 

 

Der schwedische Kreisverkehr

 

Wer schon in Schweden war, dem ist sicher aufgefallen, dass es in Schweden mehr Kreisverkehre gibt als in Deutschland. Die Regelung beim Durchfahren eines Kreisverkehrs ist etwas anders als bei uns.

Bei den meisten führt eine extra Rechtsabbiegespur an den Kreisverkehr heran. Nur Rechtsabbieger ordnen sich rechts ein, fahren rechtsblinkend in den Kreisverkehr ein und wieder raus.
Will man den Kreisverkehr auf der gegenüberliegenden Seite (geradeaus) wieder verlassen, wird nicht geblinkt (weder beim Einfahren noch beim Ausfahren).
Will man den Kreisverkehr auf der linken Seite verlassen, linksblinkend einfahren und weiterblinken, vor Ausfahrt umschalten auf rechtsblinken und ausfahren.

Das hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber gar nicht. Das Verhalten am Kreisverkehr ist überschaubarer. Am Stand des Blinkers kann jeder Verkehrsteilnehmer erkennen, wie der andere fahren wird. Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das richtig gut!

Sollte es noch Fragen geben, werde ich sie gern beantworten.


Bis dahin hejdå
Sigrid

 





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