Jörg lernt Schwedisch

               

Jörg lernt schwedisch

Im Fernsehen wird uns fast täglich gezeigt, wie einfach doch das Auswandern ist.
Das sollte man ganz schnell vergessen!

Es ist nie einfach auszuwandern.
Da ist die Familie, der Freundeskreis, die vertraute Umgebung, die man verlässt und man geht in ein Land mit einer anderen Sprache, anderen Gewohnheiten, anderen Gesetzen eventuell einer ganz anderen Kultur und einem anderen Klima.

Darüber sollte man sich im Vorfeld klar werden und eine Vorauswahl der Länder treffen, wo man glaubt, leben zu können. Für uns stand fest, wir gehen nach Skandinavien.
Entscheidend dafür war die Nähe zu Deutschland, wo Jörgs Eltern, unsere Kinder und Geschwister zurückbleiben.
Dazu kamen Klima, Natur und Kultur und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auch gehören die Sprachen dem gleichen Sprachkreis wie das Deutsche an und damit ist das Erlernen der Sprache  leichter.

Kenntnisse der Landessprache sind sehr wichtig!

Es war für Jörg bestimmt nicht einfach, mit 52 Jahren noch einmal mit dem Erlernen einer Fremdsprache zu beginnen.
Ein Kurs in der Volkshochschule ist sicher recht günstig, wenn man sich erste Eindrücke verschaffen will oder um sich im Urlaub verständigen zu können. Will man aber da leben, reicht es nicht aus.
Natürlich kommt man in Schweden mit Englisch sehr gut klar. Fast alle Schweden sprechen perfekt englisch. Aber bei den meisten Jobs werden gute Schwedischkenntnisse erwartet.
Wer die Absicht hat, perfekt schwedisch zu lernen, sollte nicht anfangen englisch zu sprechen.

Es war schon ein Glücksumstand, dass Jörg diesen Lehrgang im Schwedenkontor absolvieren konnte. Allerdings musste er da auch an den Computer und den kannte er bis dato nur vom Spielen, wußte, wie man ihn an- und ausmacht. Aber auch diese "kleine" Hürde hat er gut gepackt.
Er nutzte jede Gelegenheit, um schwedisch zu lernen. Las schwedische Zeitungen, immer das Wörterbuch neben sich, hat Vokabeln nachgeschlagen und aufgeschrieben.
Wir haben uns auch das Computerlernprogramm "Schwedisch aktiv" besorgt. Dieses Programm können wir jedem empfehlen, der sich ernsthaft mit Schwedisch beschäftigen möchte.
Auch ich habe so begonnen, Schwedisch zu lernen.

Am Ende des Lehrgangs stand ein sechswöchiges Praktikum in Schweden. Jörg war der Meinung, ganz gute Sprachkenntnisse zu haben und dann kam der erste Schock. Er verstand so gut wie nichts. Die Schweden haben nämlich ein tolles Tempo beim Sprechen und Dialekte gibt es da auch.
Erschwerend kam hinzu, dass seine Kollegen fast alle aus Polen kamen.

Aber auch hier nutzte er alle Möglichkeiten, seine Sprachkenntnisse zu verbessern.
Er war in einer Bau- und Transportfirma in Bro, ca. 60 km nordwestlich von Stockholm untergekommen.
Untergebracht wurde er in einem Camping-Wohnanhänger.
Sein Chef war Schwede, etwa im gleichen Alter wie Jörg und wie er Jäger.

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